Die Karwoche oder Semana Santa in Viveiro ist zusammen mit der in Ferrol die interessanteste Galiciens, wegen des Reichtums seiner Prozessionsbilder und Pasos und durch ihr Alter. Die Prozessionen mit geschnitzten Figuren, welche die verschiedenen Szenen der Passion und des Todes Christi zeigen, sind besonders zu erwähnen. Fest von landesweitem touristischem Interesse.



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Zum Kennenlernen


Zugang zur Stadt erlangt man über die Brücke Maior oder da Misericordia, erbaut über die Ría im 15. Jh. auf einer vorhergehenden Brücke und durch das wichtigste Bauwerk der Stadt, das Tor Carlos V, welches allgemein als „Porta Maior“ oder „O Castelo“ bekannt ist, als Triumphbogen in der Renaissance erbaut (1548) und mit Wappen, Wappentieren und Symbolen des Kaisers verziert. Auch zwei weitere Tore der alten Stadtmauer sind erhalten, die Porta da Vila oder do Santo Cristo do Amparo, traditioneller Haupteingang in die Stadt mit einer Inschrift aus dem 13. Jh. und aus der gleichen Zeit stammend, wie die Porta do Valado, das einfachere Tor, aber mit einem schönen romanischen Spitzbogen. Dieses Tor grenzt an den Konvent der Concepcionistas an, einem einfachen Barockbau (17. Jh.), neben der sich die Calexa das Monxas befindet und die Gruta de Lourdes, eine 1925 gebaute Reproduktion des französischen Originals. Ganz in der Nähe befindet sich die Kirche Santa María do Campo im mittelalterlichen Herzen der Altstadt, die älteste im Stadtkern. Sie ist ein wunderschönes Beispiel der Romanik und blieb ohne viele Umbauten seit dem Ende des 12. Jh. erhalten, weiträumig, dreischiffig, mit Holzdecke, Rosette und perfekter halbrunder Apsis. Im historischen Stadtkern sollte man sich unbedingt die Praza Maior, das Nervenzentrum der Stadt, anschauen, die von einem Denkmal des hiesigen Dichters aus dem 19. Jh., Nicomedes Pastor Díaz beherrscht wird, umgeben von traditionellen Bauten aus Granit und mit Galerien aus dem 18. und 19. Jh., die man auch auf der Praciña da Herba oder de As Catro Liñaxes und auf der Platz Fontenova bewundern kann. Interessant sind auch die Stadtpaläste, wie die Casa Leóns (17. Jh.), so genannt wegen der zwei Löwen, die das Wappen an der Fassade stützen oder die Casa Natividade de Nosa Señora (16. Jh.), die erbaut wurde um eine Grammatikschule aufzunehmen.



Außerhalb der Stadtmauer muss man die Konventskirche San Francisco (14. Jh.) hervorheben, die eine der größten und schönsten Apsiden der galicischen Mendikanten- oder Bettelorden-Architektur bewahrt hat.



Im Regionalentwicklungszentrum von A Mariña Occidental, in der Straße Lodeiro, das sich in einem interessanten Herrenhaus befindet, gibt es eine Ausstellung der Produkte der Region.

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Einzigartig für den Ort


Eine Küstenstadt wie diese, sollte man nicht verlassen, ohne die Küste zu besuchen, vor allem wenn sie, wie hier, in ihrem Stadtgebiet einen der besten Sandstrände des ganzen Nordens Galiciens besitzt, den Strand Covas am Ende der Flussmündung des Landro, der auch Ursprung der Ría ist, die man vom historischen Stadtkern aus durch das Tor Carlos V und die Gärten des Noriega Varela mit einem schönen Blick über die Ría und über die Brücke Maior nach einem kurzen und angenehmen Spaziergang erreicht. Covas ist das Wohngebiet und Zentrum der sommerlichen Aktivitäten in Viveiro. Es besitzt einen herrlichen Sandstrand von 2 km Länge und zwischen 150 und 300 m Breite. Der Strand ist gesäumt von einer schönen Strandpromenade mit Gärten und Vergnügungsbereichen, von denen aus man die herrliche Landschaft betrachten kann.


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